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Info Salvador da Bahia
Salvador da Bahia ist nur in Brasilien weltberühmt, sonst nirgends. Es ist das am besten gehütete Geheimnis von Brasilien und es scheint, als ob die Brasilianer diese Stadt mit niemandem teilen möchten. Es ist der historische Ursprung, aus dem ihre gesamte Kultur entstanden ist. Nicht umsonst nennt jeder Brasilianer sich auch „Bahianer“.
Es ist die Geburtsstätte der größten Schriftsteller und Künstler des Landes und auch des momentan sogar in den Niederlanden populären Capoeira, einer Art tänzerischem Scheinkampf, der zur Zeit der Sklaverei entstand.
Aus dieser Zeit stammt auch der Pelourinho, das pulsierende Herz der Stadt mit ausschließlich kunstvoll renovierten Kolonialgebäuden, goldplattierten Barockkirchen, Plätzen und Straßen aus der frühen Renaissance. Und dabei wurde die in den Niederlanden vollkommen unbekannte Religion Candomble, ebenfalls aus der Sklavenzeit, noch nicht einmal in diese Aufzählung übernommen.
Ein Glaube, der aus der Vermischung von afrikanischen Riten, einheimischen Bräuchen und dem Katholizismus entstand, wobei die hohen Priester auf der Suche nach Kontakt mit den höheren Mächten in Trance verfallen. Doch es ist auch die Stadt mit der festlichsten und buntesten Bevölkerung von Brasilien, wo schwarz, weiß und einheimisch nebeneinander zu der aus den Verstärkern dröhnenden bahianischen Version des Samba, dem Axé, tanzen. Doch Salvador ist mehr, viel mehr.
Allein schon durch die mehr als 30 km langen, mit Palmen gesäumten Stadtstrände, herrliche Möglichkeiten zum Ausgehen und das alles in Sichtweite zum großen Bruder Rio de Janeiro. Gleichzeitig unterscheidet es sich von diesem großen Bruder Dank des Karnevals, der hier vollkommen anders ist; ausschließlich die besten Bands aus Brasilien ziehen hier acht Tage und Nächte durch die mit mehr als 3 Millionen tanzenden und singenden Festgästen gefüllten Straßen.









